Was Blocklisten sind

Blocklisten führen IP-Adressen und Domains, von denen Spam kam. Stehst du darauf, lehnen viele Empfänger deine Mails ab oder sortieren sie in den Spam.

So funktioniert es

Blocklisten (auch DNSBL, DNS-based Blocklist) sammeln IP-Adressen und Domains, die durch Spam aufgefallen sind. Viele Empfänger fragen sie bei jeder eingehenden Mail ab und lehnen Mails gelisteter Absender ab oder sortieren sie in den Spam.

Gelistet wird man meist aus einem dieser Gründe:

  • Ein gehacktes Postfach oder eine gehackte Website versendet Spam.
  • Ein Kontaktformular lässt sich für den Versand an Fremde missbrauchen.
  • Du sendest an alte oder gekaufte Adresslisten und triffst Spamfallen.
  • Die Adresse gehörte vorher jemandem, der Spam versendet hat.
  • Dein Anbieter steht als ganzes Netz auf einer Liste, weil viele seiner Kunden auffallen.

Worauf es ankommt

  • Erst die Ursache, dann die Entfernung. Ohne das bist du nach der Entfernung gleich wieder gelistet.
  • Listen für ganze Netze führen Adressbereiche oder Anbieter. Dagegen kannst du selbst wenig tun; die meisten Empfänger werten solche Einträge nicht oder nur schwach. Häufen sich Zustellprobleme, hilft ein Wechsel der Versandadresse oder des Anbieters.
  • Welche Listen wir prüfen: bytereport fragt nur Listen ab, deren Bedingungen das erlauben, zum Beispiel UCEPROTECT für Adressen und URIBL für Domains.

So kommst du wieder herunter

  1. Ursache abstellen. Passwörter ändern, Website und Formulare prüfen, Versandlisten bereinigen.
  2. Entfernung beantragen. Jede Liste hat dafür eine eigene Seite. Manche Einträge laufen nach einigen Tagen ohne neuen Vorfall von selbst ab.
  3. Beobachten. Prüfe nach ein paar Tagen erneut.

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