Was DMARC macht
DMARC sagt Empfängern, was mit Mails passieren soll, die angeblich von deiner Domain kommen, aber SPF und DKIM nicht bestehen. Dazu bekommst du Berichte, wer in deinem Namen sendet.
So funktioniert es
DMARC prüft zwei Dinge: ob SPF oder DKIM bestanden wurde und ob die dabei geprüfte Domain zur Absender-Adresse im Feld „Von“ passt. Diese Übereinstimmung heißt Alignment. Fällt beides durch, greift deine Policy.
Der Record liegt als TXT unter _dmarc.<deine Domain>:
v=DMARC1; p=none; rua=mailto:dmarc@deine-domain.example
Die Policy p hat drei Stufen:
p=none: Nichts ändert sich an der Zustellung. Überruabekommst du tägliche Berichte, wer in deinem Namen sendet.p=quarantine: Mails, die durchfallen, landen im Spam.p=reject: Mails, die durchfallen, werden abgelehnt.
Worauf es ankommt
- Am Ende
quarantineoderreject. Erst dann schützt DMARC deine Domain vor Fälschungen;p=nonebeobachtet nur. pctbei 100. Mitpct=25gilt die Policy nur für einen Teil der Mails. Am Ende solltepctbei 100 stehen oder fehlen.- Berichte an eine fremde Domain. Die Zieldomain muss zustimmen, mit einem Record unter
<deine Domain>._report._dmarc.<zieldomain>. - Subdomains. Ohne
sp=gilt die Policy auch für Subdomains.sp=noneöffnet sie wieder. - DKIM mit eigener Domain. Weiterleitungen und Mailinglisten brechen SPF; dann trägt nur noch DKIM.
So richtest du es ein
- Lege den Record mit
p=noneund einer Adresse für Berichte in der DNS-Verwaltung deiner Domain an, selbst oder über deine Agentur. - Werte die Berichte zwei bis vier Wochen aus. Für jede legitime Quelle richtest du SPF und DKIM mit deiner Domain ein.
- Stelle auf
quarantineum, später aufreject. Mitpctkannst du die Umstellung in Schritten machen.