Was die Core Web Vitals sind
Die Core Web Vitals sind drei Messwerte von Google für das Erlebnis auf einer Seite: wie schnell der Hauptinhalt erscheint, wie schnell sie reagiert und wie ruhig sie beim Laden bleibt. Google bezieht sie in die Bewertung von Seiten in der Suche ein.
So funktioniert es
Die drei Werte und ihre Grenzen für „gut“:
- LCP (Largest Contentful Paint): wann das größte sichtbare Element erscheint. Gut bis 2,5 Sekunden.
- INP (Interaction to Next Paint): wie schnell die Seite auf Eingaben reagiert. Gut bis 200 ms.
- CLS (Cumulative Layout Shift): wie stark Inhalte verrutschen. Gut bis 0,1.
Bewertet wird das 75. Perzentil: Drei von vier Seitenaufrufen müssen den Grenzwert schaffen.
Es gibt zwei Arten von Messwerten. Felddaten stammen von echten Besuchern mit Chrome und werden im Chrome User Experience Report über die letzten 28 Tage gesammelt; es gibt sie nur für Seiten mit genug Aufrufen. Labordaten misst Lighthouse, indem es die Seite einmal in einem simulierten Browser lädt, für Mobilgeräte mit gedrosseltem Gerät und Netz. Daraus entsteht der Lighthouse-Score von 0 bis 100: ab 90 gut, von 50 bis 89 verbesserungswürdig, darunter schlecht.
bytereport holt die Werte von Google PageSpeed Insights, wenn der Betreiber der Instanz das eingeschaltet hat; die geprüfte Adresse geht dabei an Google. Felddaten haben Vorrang, Labordaten springen ein. Im Labor gibt es keine Eingaben, dort steht statt INP die Total Blocking Time (gut bis 200 ms, schlecht über 600 ms).
Dazu kommt der First Contentful Paint (FCP): wann überhaupt der erste Inhalt erscheint. Gut sind bis 1,8 Sekunden, über 3 Sekunden gilt als schlecht. Er gehört nicht zu den Core Web Vitals, zeigt aber, ob es schon am Anfang hakt.
Worauf es ankommt
- Felddaten zählen. Für die Google-Suche gelten die Werte echter Besucher, nicht der Lighthouse-Score. Der Score hilft, Ursachen zu finden.
- Mobil und Desktop getrennt. Beide werden getrennt erfasst. bytereport prüft standardmäßig die mobile Ansicht, die Desktop-Ansicht wählst du beim Start der Prüfung.
- Geduld. Felddaten fassen 28 Tage zusammen; eine Verbesserung zeigt sich nach und nach.
- Schwankungen. Der Lighthouse-Score weicht zwischen zwei Messungen um einige Punkte ab.
- Nicht alles. Gute Werte allein bringen keine besseren Plätze in der Suche. Google nennt die Nutzererfahrung als eines von vielen Signalen; Inhalt und Relevanz gehen vor.
So verbesserst du die Werte
Die häufigsten Ursachen deckt der Report ab: Arbeite Fehler und Warnungen von oben ab. In der Google Search Console zeigt der Bericht „Core Web Vitals“, welche Seiten deiner Website betroffen sind. PageSpeed Insights zeigt für eine einzelne Seite Feld- und Labordaten mit Diagnosen. Umsetzen wird das meist deine Agentur oder wer die Seite entwickelt hat.