So funktioniert es
Ein Mensch erkennt auf einen Blick, dass eine Seite ein Rezept zeigt oder die Adresse einer Firma. Eine Suchmaschine muss das aus dem Text erschließen. Strukturierte Daten sagen es ihr direkt, nach dem gemeinsamen Vokabular von schema.org. Das übliche Format ist JSON-LD, ein Skriptblock im HTML:
<script type="application/ld+json">
{
"@context": "https://schema.org",
"@type": "Organization",
"name": "Kanzlei Muster",
"url": "https://www.beispiel.de/",
"logo": "https://www.beispiel.de/logo.png"
}
</script>
Daraus können erweiterte Suchergebnisse entstehen, etwa mit Sternebewertung, Preis, Veranstaltungsdatum oder dem Logo im Wissensbereich. Einen Anspruch darauf gibt es nicht; Google entscheidet selbst, ob es sie zeigt. Auch KI-Dienste lesen die Daten, siehe Was Organization-Daten und sameAs machen.
bytereport liest alle JSON-LD-Blöcke der Startseite und zeigt ihre Typen (@type).
Worauf es ankommt
- Gültiges JSON. Ein fehlendes Komma oder Anführungszeichen macht den ganzen Block unlesbar, und Suchmaschinen ignorieren ihn. bytereport meldet solche Blöcke.
- Der passende Typ. Für eine Firma ist mindestens
Organizationsinnvoll, für ein Geschäft mit Adresse und ÖffnungszeitenLocalBusiness. Dazu kommen je nach SeiteProduct,ArticleoderEvent. - Nur, was sichtbar ist. Die Daten müssen zum sichtbaren Inhalt passen. Angaben, die auf der Seite nicht stehen, verstoßen gegen Googles Richtlinien.
- Pflichtfelder. Für jedes erweiterte Ergebnis nennt Google Felder, ohne die es nicht erscheint. Der Test für Rich-Suchergebnisse zeigt, was fehlt.
So richtest du es ein
SEO-Plugins erzeugen grundlegende Daten wie Organization oder WebSite selbst; du trägst Firmenname, Logo und Adresse einmal in ihren Einstellungen ein. Shopsysteme liefern meist Product-Daten mit. Für anderes setzt deine Agentur einen JSON-LD-Block in die Vorlage der Seite.
Prüfe das Ergebnis mit dem Test für Rich-Suchergebnisse von Google (search.google.com/test/rich-results) oder dem Schema Markup Validator (validator.schema.org).