Was Erwähnungen in KI-Antworten bedeuten
Immer mehr Menschen fragen ChatGPT, Claude oder Gemini, welchen Anbieter sie wählen sollen. Ob und wie weit vorn die Antworten deine Marke nennen, entscheidet mit, ob du in die engere Wahl kommst.
So funktioniert es
Ein Sprachmodell antwortet aus zwei Quellen: aus dem, was es im Training gelernt hat, und, wenn es eine Websuche nutzt, aus den Seiten, die es dafür abruft. Mit Websuche nennt es seine Quellen als Links. Beides speist sich aus dem, was im Netz über dich steht: auf deiner Website, in Vergleichsportalen, Branchenverzeichnissen, Fachartikeln und Bewertungen.
bytereport stellt den Modellen die Prompts deines Projekts, also die Fragen, die deine Kunden stellen würden. Es gibt vier Arten: Fragen zur Marke selbst, Kategorie-Fragen („Welche Anbieter für … gibt es?“), Vergleiche mit Wettbewerbern und Problem-Fragen („Wie löse ich …?“). Aus den Antworten entstehen mehrere Befunde:
- Erwähnungen: Anteil der Antworten, die deine Marke nennen.
- Deine Seite als Quelle: Anteil der Antworten mit Websuche, die deine Domain zitieren.
- Platz in Empfehlungen: an welcher Stelle die Marke bei Kategorie- und Problem-Fragen steht.
- Modelle ohne Erwähnung: Modelle, die die Marke bei keiner dieser Fragen nennen.
- Share of Voice: dein Anteil an allen Erwähnungen deiner Marke und der Wettbewerber im Projekt.
- Meistzitierte Quellen: die Domains, die die Modelle mit Websuche am häufigsten nutzen.
Worauf es ankommt
- Erwähnungsrate. Ab 60 % der Antworten wertet bytereport das als gut, ab 25 % als mittel, darunter als schwach.
- Zitate. Zitieren mindestens 30 % der Antworten mit Websuche deine Domain, ist das gut, ab 10 % mittel.
- Platz. Platz 1 zählt voll, Platz 3 halb, ab Platz 5 nichts mehr. Im Schnitt ab drei Vierteln ist das gut, ab 40 % mittel.
- Verlauf statt Einzelwert. Antworten schwanken von Lauf zu Lauf. Aussagekräftig ist die Entwicklung über mehrere Läufe.
- Jedes Modell ist anders. Modelle nutzen verschiedene Quellen und Suchmaschinen. Fehlt die Marke bei einem, fehlt sie dessen Nutzern.
So wirst du öfter genannt
Modelle nennen, was ihre Quellen nennen. Die meistzitierten Quellen in deinem Report zeigen, wo du ansetzen solltest:
- Auf den zitierten Seiten vorkommen. Prüfe, ob du in den Vergleichsportalen, Verzeichnissen und Artikeln stehst, die die Modelle nutzen, mit aktuellen Angaben.
- Fragen direkt beantworten. Seiten werden zitiert, wenn sie eine Frage knapp und belegbar beantworten: ein klarer Satz am Anfang, Zahlen, Quellen, ein Datum.
- Erreichbar und lesbar sein. Ohne erlaubte KI-Crawler und Text ohne JavaScript kann dich keine Websuche zitieren.
- Eindeutig erkennbar sein. Organization-Daten mit sameAs verbinden deine Marke mit ihren Profilen.
Was ein Modell aus dem Training weiß, ändert sich erst mit einer neuen Modellversion. Antworten mit Websuche reagieren schneller auf Änderungen.